Lexikon-Begriffe mit „W"
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Wanderreiten
Wanderreiten bezeichnet das mehrtägige oder auch eintägige Reiten in der freien Natur mit dem Ziel, Strecken zu erkunden und zurückzulegen, wobei das Erleben von Landschaft und die harmonische Mensch-Pferd-Beziehung im Vordergrund stehen – nicht der sportliche Wettkampf.

Warmblut
Als Warmblut bezeichnet man eine Gruppe von Pferderassen, die durch gezielte Kreuzung von Kalt- und Vollblutpferden entstanden sind und vor allem im modernen Reitsport verbreitet sind.
Weben
Weben ist eine Verhaltensstörung bei Pferden, bei der das Tier rhythmisch den Kopf und den Vorderkörper von einer Seite zur anderen schaukelt, während es auf der Stelle steht. Es zählt zu den sogenannten Stereotypien und gilt als Hinweis auf chronischen Stress oder eine fehlerhafte Haltung.

Western-Reiten
Western-Reiten ist ein Reitstil mit Wurzeln in der nordamerikanischen Cowboy-Tradition. Charakteristisch sind der Westernsattel, einhändige Zügelführung am losen Zügel und ein bequemer, langer Sitz — gefragt sind Präzision, Ruhe und ein clever ausgebildetes Pferd.

Westernsattel
Der Westernsattel ist ein schwerer, robuster Sattel mit Sattelhorn, hoher Vorder- und Hinterzwiesel — gebaut für lange Stunden Ranch-Arbeit, Roping und Western-Disziplinen. Anders als der Englischsattel verteilt er das Gewicht auf einer breiten Auflagefläche und ist für die einhändige Reitweise optimiert.

Working Equitation
Working Equitation ist eine Reitsportdisziplin, die traditionelle Arbeitstechniken iberischer und lateinamerikanischer Hirtenreiterei mit modernen Wettkampfelementen verbindet und die funktionale Zusammenarbeit zwischen Reiter und Pferd in den Mittelpunkt stellt.